Ayinger Winter-Bock

aywintDie Vorweihnachtszeit ist nicht nur mit Angeboten von Lebkuchen und Glühwein gesegnet, auch viele Brauereien legen sich mächtig ins Zeug, um ihrer Kundschaft das Warten aufs Christkind etwas erträglicher zu machen. Die Ayinger Brauerei macht da keine Ausnahme und offeriert ihren “Winter-Bock”.

Laut Brauerei handelt es sich um einen Doppelbock, der allerdings mit 6,7% Alkoholgehalt eher am unteren Ende der Bandbreite liegt. 18,5% Stammwürze sorgen aber für die nötige Geschmacksfülle.

Die Farbe des Winterbocks ist sehr dunkel und mit der eines Andechsers oder des Augustiner Maximators zu vergleichen. Was ihn allerdings von seinen Vettern unterschiedet ist der deutlich weniger süße Geschmack. Natürlich hat Ayinger auch einen “normalen” Doppelbock für die Starkbierzeit auf Lager, und da muss man sich natürlich etwas einfallen lassen, damit die Kundschaft nicht glaubt, der Winterbock wäre nur Etikettenschwindel.

Allerdings ist es gerade dies, was mich an dem Bier leicht enttäuscht. Ein weniger süßer Doppelbock ist für mich in etwa wie ein Pils im Vergleich zum klassichen Hellen. Das passt einfach irgendwie nicht. Ansonsten schmeckt das Bier durchaus nicht schlecht, für mich bisher das beste, das ich von dieser Brauerei probiert habe.

Fazit: Eigentllich nicht schlecht, aber Thema verfehlt. Sicher gut geeignet als Einsteiger-Doppelbock für Pilstrinker. Trotzem noch 4 von 5

Geschrieben in Bier | 1 Kommentar

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  1. 4. Dezember 2009 um 20:03 Uhr

    Watzmann sagt,

    Etikettenschwindel. Das war das Wort, das ich in meinem Artikel über all die Winterbiere und Weihnachtsbier nicht aussprechen wollte, aber sehr wohl auf der Zunge hatte. Jedenfalls greife ich nicht mehr zu diesen Winter-Alternativen.

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