Oktoberfest-Bier 1 von 6: Löwenbräu

Unerbittlich naht die Wies’n-Zeit, und pünktlich zwei Monate vor dem “Ozapft is!” steht das erste Festbier zum Kauf bereit. Alle der sechs Münchner Größbrauereien legen sich in dieser Zeit ins Zeug und brauen ein spezielles Festbier, das um einiges kräftiger ausfällt als ein normales Helles.
Das Oktoberfest-Bier von Löwenbräu präsentiert ich mit einem Etikett in der quietsch-blauen Corporate-Identity-Farbe, auf dem ein stilisiertes Festzelt prangt.
Immerhin 6,1% Alkohol bei 13,7% Stammwürze schlagen zu Buche. Doch leider bleibt der Geschmack hinter den “technischen Daten” deutlich zurück. Ständig hat man den Eindruck, dass irgendetwas an dem Bier fehlt.
Wohlgemerkt, ein schlechtes Bier ist es nicht; aber wenn es zum größten Ergeignis im Münchner Jahresablauf etwas Besonderes sein soll, dann reicht das hier Gebotene leider nicht ganz aus. Das Bier bleibt geschmacklich einfach zu blass, um überzeugen zu können. Manch normales Helles hat geschmacklich mehr zu bieten. Aber auf der Wies’n geht es ja bekanntlich sowieso eher um die 6,1%
Fazit: Die Münchner nennen es “Lätschenbräu”, nicht ganz zu Unrecht… 3 von 5
4. September 2009 um 16:12 Uhr
Watzmann sagt,
Das Löwenbräu Oktoberfestbier reiht sich da ganz gut ein in die übrigen Sorten aus gleichem Hause. Nicht schlecht, aber auch keine echte Bereicherung.