Chimay Triple

In der nächsten Zeit möchte ich mich ein wenig den belgischen Bieren widmen. Nicht nur in Bayern werden hervorragende Starkbiere gebraut, vor allem in den 6 Trappisten-Klöstern.

Das Chimay ist eines der bekanntesten Trappistenbiere überhaupt. Das “Triple” (man könnte es als Tripel-Bock bezeichnen” kommt mit satten 8% Alkohol daher. Die Stammwürze ist nicht angegeben, aber das würde auch nicht viel aussagen, da Trappistenbieren zur Nachgärung noch zucker zugesetzt wird. Das ist natürlich nicht mit dem Deutschen Reinheitsgebot vereinbar, wird aber schon seit Jahrhunderten so praktiziert und ist deshalb meines Erachtens überhaupt nicht als minderwertig zu betrachten. Es ist halt nur eine andere Art, Bier zu brauen.

Wie alle Trappistenbiere wird das Chimay entweder in 0,33-l-Flaschen mit Kronkorken oder 0,75-l-Flaschen mit Sektkorken abgefüllt. Es kann problemlos viele Jahre (möglichst dunkel und kühl) gelagert werden und verbessert sich so im Geschmack.

Nach dem Kauf sollten die Flaschen noch mehrere Tage stehend ruhen, damit sich die enthaltene Hefe und Trübstoffe setzen können und beim Öffnen keine Schaum-Orgie stattfindet. Die Belgier empfehlen, das Deopt erstmal in der Flasche zu lassen und nach dem eigentlichen Bier getrennt zu genießen. Man kann es aber natürlich auch wie beim Hefeweißbier gleich dazugeben. Die ideale Trinktemperatur liegt bei 12-14°C.

Das Triple hat eine helle Bernstein-Farbe und einen großporigen aber recht stabilen Schaum. Nach kurzer Zeit im Glas entwickelt sich ein kräftiges, leicht fruchtiges Aroma, in dem man auch etwas Honig zu erkennen glaubt.

Geschmacklich ist das Bier im ersten Moment recht biter, an Hopfen wurde also nicht gespart. Aber sofort kommen die anderen Aromen nach: Honig und Früchte, wie in der Nase. Das Mundegfühl ist schwer und leicht ölig.

Trappistenbiere sind keine Durstlöscher, sondern eher mit gutem Wein vergleichbar, den man in kleinen Schlucken genießen kann, um den Aromen nachzuspüren. Für den Biergarten greift man da lieber zu einem Hellen.

Fazit: Schwer und aromareich, vielleicht doch einen Tick zu bitter. 4 von 5

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Friedrichs Caviar Creme

Fisch aus der Tube war schon immer ein beliebter Botaufstrich in Skandinavien. Und auch wenn die Marke “Friedrichs” eine deutsche Herkunft nahelegt, zeigt ein Blick auf die EU-Betriebsnummer , dass das Produkt in Schweden hergstellt wurde.

Weitere Nachforschungen ergeben, dass es sich beim Hersteller um die Firma Abba Seafood aus Göteborg handelt. Das verwundert nicht weiter, denn bis vor einigen Jahren waren die Abba-Tuben in jedem besseren Supermarkt präsent. Offenbar hat also die Firma Friedrichs die Vermarktung der Abba-Cremetuben in Deutschland übernommen.

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Ayinger Winter-Bock

aywintDie Vorweihnachtszeit ist nicht nur mit Angeboten von Lebkuchen und Glühwein gesegnet, auch viele Brauereien legen sich mächtig ins Zeug, um ihrer Kundschaft das Warten aufs Christkind etwas erträglicher zu machen. Die Ayinger Brauerei macht da keine Ausnahme und offeriert ihren “Winter-Bock”.

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Händlmaier’s süßer Hausmachersenf

haendlmaierZu urbayerischen Wurstspezialitäten wie Weiß- oder Stockwurst ist ein sußer bayerischer Senf nicht wegzudenken.

Für die Firma Händlmaier aus Regensburg ist dieses Traditionsprodukt das Kernstück des Sortiments. Der süße Senf hat das Familienunternehmen mittlerweile in ganz Deutschland bekannt gemacht.

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Lindt Lindor

lindorWie die meisten Menschen bin ich einer guten Schokolade nicht abgeneigt. Wobei ich nicht sagen könnte, ob mir nun helle oder dunkle Schokolade mehr liegt. Ein Klassiker aus dem oberen Preissegment ist die Lindor von Lindt. Gab es sie früher bei uns nur in der roten Standard-Variante, so kann man sie heute auch als Bitterscholade kaufen. Hier nehme ich mir allerdings die klassische “Rote” vor.

Lindor besteht aus einer Hülle aus Milchschokolade, die mit einer weichen Kakao-Creme gefüllt ist. Dieser Typ Schokolade ist in der Schweiz nichts ungewöhnliches, aber in Deutschland ist Lindor marktbeherrschend.

Überragend ist die Cremigkeit der Füllung, an die kein Konkurrenzprodukt herankommt. Da die normale Lindt-Schokolade ohnehin sehr cremig ist, wird hier das Gefühl des “zarten Schmelzes” auf die Spitze getrieben. Geschmacklich liegt Lindor Rot eher auf der süßen Seite.

Meines Erachtens ist die Lindor der unangefochtene Star des in den letzten Jahren geradezu inflationär aufgeblähten Lindt-Sortiments. “Back to the Roots” kann ich da nur sagen!

Lindt feiert zur Zeit sein Firmenjubiläum. Aus diesem Anlass gibt es einige Sorten mit Rabatt, darunter auch die Lindor. Also zugreifen, solagne es noch geht!

Fazit: Schlagt auch manche teure Edelschokolade kleiner Hersteller. 5 von 5

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Flaper Schweinekrusten

flaperIch war nicht schlecht erstaunt, als ich kürzlich im Supermarktregal eine neue Sorte Schweinekrusten entdeckt habe. Bisher hat XOX praktisch das Monopol darauf gehabt, aber die spanische Firma Flaper hat wohl jetzt zum europaweiten Kampf geblasen.

Mit 1,59 Euro für den 100-Gramm-Beutel sind die Krusten um einiges billiger als die von XOX (1,29 für 50 Gramm). Da war ich natürlich gespannt, ob sie qualitativ mithalten können.

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Kölln Vollkorn-Früchte-Müsli

koefrueEin klassisches Früchtemüsli steht heute auf dem Teststand. Einstmals nur für Haferflocken bekannt, hat sich die Firma Kölln heute auch fest auf dem Müsli-Markt etabliert. Da Haferflocken eine wichtige Zutat für ein Müsli sind, lag dieser Schritt natürlich nahe.

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Oktoberfest-Bier 4 von 6: Hacker-Pschorr

Hacker-Pschorr Oktoberfest-MärzenDas nächste Oktoberfest-Bier in der Testreihe kommt von Hacker-Pschorr. Um Traditionsbewusstsein zu zeigen, füllt Hacker-Pschorr mittlerweile nur noch in Bügelflaschen ab. Als einzige der Münchner Brauereien weist sie auf dem Etikett auch den eigentlichen Biertyp aus, um den es sich bei den Festbieren handelt, nämlich Märzen.

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Weltenburger Barock Hell

weltenburger_hellEin weiteres bayerisches Exportbier steht heute auf dem Prüfstand. Das Weltenburger kommt aus der nach eigenen Angaben ältesten Klosterbrauerei der Welt. Eine Jahreszahl sucht man auf dem Etikett allerdings vergeblich, dafür liest man, dass das Bier gar nicht in Weltenburg sondern in Regensburg gebraut wird.

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Oktoberfest-Bier 3 von 6: Paulaner

Paulaner OktoberfestbierUnd weiter geht es mit den Oktoberfestbieren. Als nächstes ist Paulaner an der Reihe,

Die Flasche präsentiert sich im Prinzip nicht viel anders als ihre Konkurrenten. Auf einem recht unscheinbaren Etikett schleppen dralle Bedienungen größere Mengen an Maßkrügen.

Mit 6,0% Alkohol liegt das Paulaner voll auf Kurs für ein ordentliches Festbier. Aber leider ist auf dem Etikett keine Angabe über den Stammwürze-Gehalt zu finden.

Das Bier hat eine satte goldene Farbe, und man kann es durchaus als süffig bezeichnen. Geschmacklich kommt für mich aber nicht ganz an das bereits getestete Spaten-Bier heran. Das Aroma ist leider doch etwas eindimensional. Aber eigentlich ist das schon fast “Jammern auf hohem Niveau”, denn auch das Paulaner ist ein qualitativ hochwertiges Bier, bei dem sich manch andere Brauereien ganz schön strecken müssen, um dessen Niveau zu erreichen. Aber in Bayern ist man halt verwöhnt…

Fazit: Solider Fest-Trunk, aber andere Wirte haben auch schöne Töchter. 3 von 5

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